Ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau hat sich in den vergangenen Jahren die Eigenkapitalquote der österreichischen Unternehmen schrittweise erhöht.  Dazu beigetragen hat ein traditionell hoher Anteil der Innenfinanzierung über – mehrere Jahre lang – durchschnittlich gute Unternehmenserträge, die Aussenfinanzierung durch ausländische Direktinvestitionen und die hohe Aufnahme von Eigenkapital über Aktienemissionen an der Wiener Börse.

Die Aktienemissionen sind auch relevant für den zweiten wesentlichen Trend, nämlich die wachsende Bedeutung kapitalmarktbasierter Finanzierungen (Aktien- und Anleiheemissionen) am gesamten Finanzierungsvolumen.  Seit Beginn der Wirtschafts- und Währungsunion 1999 hat der Anleihemarkt für die Unternehmensfinanzierung – auch über wirtschaftlich schwierige Zeiten hinweg – einen deutlich höheren Stellenwert bekommen.

Spiegelbildlich dazu hat die relative Bedeutung der Kreditfinanzierung abgenommen, bei allerdings weiterhin sehr hohen Finanzierungsvolumina.

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