Mezzaninkapital ist  Risikokapital das in jenen Fällen eingesetzt werden kann, in denen Eigenkapitalgeber in Ermangelung attraktiver Exit-Szenarien nicht investieren möchten und/oder die bisherigen Eigentümer keine Unternehmensanteile abtreten wollen, gleichzeitig aber eine Fremdkapitalfinanzierung durch das hohe Risiko und in Ermangelung ausreichender Sicherheiten nicht möglich ist.

Mezzaninkapital steht – wie ein Zwischengeschoß (Mezzanin) eines Hauses - zwischen Eigen- und Fremdkapital. Daraus ergeben sich spezifische Vorteile.

Vorteile gegenüber weiterem Eigenkapital

  • Sie müssen keine Unternehmensanteile (frühzeitig) abgeben.
  • Die Zinsen sind üblicherweise steuerlich abzugsfähig.
  • Im Gegensatz zu Venture Capital oder Private Equity Finanzierungen muss sich das Unternehmen nicht auf einem starken Wachstumskurs befinden.

Vorteile gegenüber weiterem Fremdkapital

  • Spezifische Sicherheiten, wie Hypotheken, Forderungszessionen oder Bürgschaften, sind nicht notwendig.
  • Die Höhe der Rendite und des Equity Kickers richten sich nach dem Unternehmenserfolg.
  • Mezzaninkapital ist nachrangig gegenüber allen Formen des Fremdkapitals.
  • Während der Laufzeit von rund vier bis acht Jahren ist Mezzaninkapital unkündbar.
  • Mezzanin-Gesellschaften bringen zusätzliches Know-how und ein Netzwerk an Kontakten in Ihr Unternehmen ein.

Das durch Mezzanin-Gesellschaften aufgebrachte Finanzierungsvolumen liegt üblicher Weise in einer Bandbreite zwischen 500.000 und 7,5 Millionen Euro.